Was ist Mediation?

Der Begriff „Mediation“ bedeutet Vermittlung. Die Mediation ist eine sehr erfolgreiche, konstruktive Methode der Konfliktbearbeitung, bei der die Konfliktparteien verbindliche Vereinbarungen auf der Basis eines gemeinsamen, strukturierten Verfahrens erarbeiten.

Die Mediator*innen führen Sie als allparteiliche Vermittler durch den Prozess und unterstützen Sie auf dem Weg zu Ihrer passgenauen Lösung.

Sie haben Interesse an einer Mediation? Kontaktieren Sie uns gern über info@kml-mediation.de!

ZIELE UND VORAUSSETZUNGEN EINER MEDIATION

Ziel ist es, individuelle, zukunftsorientierte Perspektiven zu entwickeln, die den zugrundeliegenden Konflikt als Chance für eine zufriedenstellende, gemeinsame Lösung nutzen. Mediation kann z.B. von Einzelpersonen, Unternehmen, Familien sowie Staaten genutzt werden. Die Teilnahme an einer Mediation beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit aller Beteiligten. Die Klientinnen und Klienten werden im Zuge des Prozesses über das Mediationsverfahren aufgeklärt und in aller Regel wird eine Mediation von ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren im Rahmen der Richtlinien der deutschen Mediationsverbände geleitet. Dies kann in Einzel- oder Co-Mediation geschehen.

Die Mediator*innen sind verantwortlich für den Prozess, verpflichten sich zu Verschwiegenheit und sorgen sich allparteilich um die Konfliktparteien. Das bedeutet, dass sie die Interessen aller beteiligten Parteien im Dialog herausarbeiten und achten sowie dafür sorgen, dass die aus dem Prozess entstehenden Lösungen für alle Parteien annehmbar sind.

ABLAUF

Die Mediation basiert auf einem strukturierten Verfahren, in dem die strittigen Punkte, also die Konflikte, aus der Perspektive aller beteiligten Konfliktparteien erarbeitet werden. Sie basiert auf einem Mediationsvertrag und wird von eine/m oder zwei Mediator/innen geleitet, die den Konfliktpartner/innen in neutraler Umgebung dabei helfen, (wieder) miteinander ins konstruktive, das die positive Zukunft gestaltende Gespräch zu kommen. Die Konfliktbeteiligen verhandeln dabei – begleitet von den Mediator*innen – selbst und erarbeiten eigenverantwortlich einen fairen und für alle Parteien tragbaren Konsens als gemeinsame Lösung. Bei Bedarf können Spezialist*innen hinzugezogen werden, um über bestimmte Sachverhalte (Steuerrecht, Unterhalt usw.) zu informieren. In aller Regel sind mehrere Mediationstermine notwendig, um die Konflikte zu bearbeiten. Am Ende des Prozesses steht eine für alle Beteiligten verbindliche Vereinbarung.

KOSTEN EINER MEDIATION

Vorgespräche, Sitzungen sowie die Vor- und Nachbereitungen werden nach einer Zeithonorarvereinbarung abgerechnet, die im endgültigen Entwurf des Mediationsvertrages festgehalten wird. Die Kosten einer Mediation tragen in aller Regel die beteiligten Parteien zu gleichen Teilen oder die jeweiligen Arbeitgeber*innen, sofern nicht etwas anderes vereinbart wird. Dabei wird auf die Sozialverträglichkeit des Honorars geachtet.